Den Freitag haben wir auch erfolgreich herumgebracht und ob uns wieder etwas so begeistert hat, wie die gestrigen Gorillaz koennt ihr im Folgenden lesen. (ACH JA Deutschland vs. Argentinien 4 zu 0)
Begonnen haben wir den tag mit FLORENCE AND THE MACHINE, die es schafften unsere Aufmerksamkeit nicht ueber 15 Minuten zu halten, was auch an der Hitze lag, aber nicht nur. Schwamm drueber, kurz bei den Reggae Musikern von ROOTZ UNDERGOUND Hallo gesagt, etwas gegroovt und dann abgewandert zu DELPHIC. Laut NME (oder war es die London Times?) vom Januar diesen Jahres, die Top3 der kommenden Bands aus UK. Recht hatten Sie, mit ihrer frischen Mischung aus Elektrosounds a la Prodigy, Chemical Brothers, New Order und gelungenem BritRock Gitarrensound, koennen sie was grosses auf die Beine stellen. Unbedingt llive sehen, da die CD wohl zu glatt gemischt ist. Um 19 Uhr haben sich dann Traeume meiner Jugend in Langeweile verpufft. ALICE IN CHAINS sind wieder da und ich wollte sie doch schon Anfang der Neunziger unbedingt mal live sehen. Ich haette mal darueber nachdenken sollen, warum ich damals AIC immer nur so einen Song zwischen Pearl Jam, Stone Temple Pilots, Soundgarden, Blind Mellon und Co gehoert habe ... weil Sie auf Dauer auch schon auf CD langweilig sind. Live hatten Sie einen soliden Sound und waren auch sehr bemueht mit dem Publikum zu interagieren, aber unter dem Strich sind die Songs (Alte und Neue) nichts fuer ein Livekonzert und so wanderten wir auch schon nach 25 Minuten ab ... und wieder haben sich ein paar Helden der Vergangenheit dem Glorienkranz entzogen ... passiert.
Kurz bei den Balkonmusikern von BOBAN AND THE RODEO KINGS reingeschaut, fuer die hellen Stunden aber zu viel Balkan und zu wenig Tanzmotivation auf unserer Seite. Voellig Unwissend zu den drei Japanerinnen von NISENNENMONDAI gestoplert und mit einer kurzen Krachorgie empfangen worden. "AHA" dachte ich "so eine japanische Band also!". Schoen Krach machen und das dann als Musik verkaufen ... Aber weit gefehlt. Das Intro blieb ein Intro. Anschliessend spielte die Gitarristin eine kleine Tonfolge und das fuer etwa 10 Minuten ... "puuh, was fuer ein Schrott" dachte in nun, gegangen bin ich aber immer noch nicht. Nach 10 Minuten spielte sie eine andere kleine Melodie, allerdings war die Erste immer noch zu hoeren ... selbst geloopt also ... jetzt wurde es interessant. Die Schlagzeugerin setzte ein und hielt einen schnellen Beat aufrecht .. nach weitern 5 Minuten stiess dann auch die Bassistin melodioes dazu. Die Gitarre hatte mittlerweile etwa 5 verschiedene Loops am laufen und verfiel nun ins leichte Gefriggel. Ungewoehnlicher Aufbau eines Songs mit perfektem Hoehepunkt! Die naechsten Songs gestallteten sich aehnlich, nur andere Melodien eben. Die eingesetzten Gitarrenverzehrer lieferten den Rest. Unbedingt ansehen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Null Kommunikation mit dem Publikum, eine hart arbeitende Drummerin (Videos folgen), ewig lange Songs und alles zusammen einfach nur genial.
Dann voellig geflasht zu den THEM CROOKED VULTURES. Die All-Star Band schlechthin. Brilliantes Zusammenspiel, ein verdammt hart arbeitender Dave Grohl am Schlagzeug und eben der typische, leicht abgewandelete Sound der QOTSA. Solides Konzert, dass das Publikum zum rocken brachte.
Letzte Band des Abends war fuer uns dann noch NOFX, die wir aber nur etwa 10 Minuten erlebten, dann waren wir zu muede, die Provokationen der Band zu flach und der Abend so gar nicht nach Punkrock. also ab ins Bett.
Am Samstag erwarten uns u.a. MUSE und THE PRODIGY
Damit ihr auch seht, dass ein Pool auf einem Festival funktioniert, hier das passende Bild
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