Samavayo, betitelt sich das im Jahre 2000 gegründete Hauptstadtquartett, welches mit seinem zweiten Album "One Million Things" den Sprung
aus dem Untergrund auf die bekanntere Rockebene in Angriff nimmt und ein breiteres Spektrum an Hörern zu erreichen versucht.
Potenzial ist hierfür definitiv gegeben, da Songs wie z.B.: Go, Wait oder Rollin' einen ohrwurmlastigen Eindruck hinterlassen.
Bereits vorangegangen ist das erste Album namens "Death.March.Melodies" im Jahre 2005 sowie zwei EPs aus dem Jahre 2008 getauft "Black" und "White". "Black" wird für Liveauftritte verwendet und soll die Rockverfallenen ansprechen, während "White" für die poppigere Schicht aufgenommen wurde.
Die waschechten Berliner (außer Frontmann Behrang Alavi, der ursprünglich aus der iranischen Hauptstadt Teheran stammt) sind bereits etwas länger im Geschäft und musizieren seit Schulzeiten passioniert miteinander. Der Song Teheran Girl auf dem neuen Album ist eine eindeutige Hymne an die iranische Freiheitsbewegung, eine Thematisierung Alavis seiner Wurzeln und Hoffnungen. Die Stimme des Herrn Alavi klingt individuell, interessant und hat Wiedererkennungswert. Auch sanftere Songs wie: One Million Things oder Valentine sind auf dem Album vertreten.
Das Album "One Million Things" hat klare poppig-melodische Züge, verbunden mit gutem energischen Rock.
Klimbim technischer Art wurde weggelassen, fast schon eine angenehme und positive Abwechslung.
"One Million Things" erweist sich als hörbar und tanzbar für wahre Rockherzen.
Live haben sich die Vier in der Vergangenheit durch diverse Auftritte (rund 300) und Ihrer Tour 2008 eine große Fangemeinde aufgebaut und sich etabliert. Auch auf Festivals waren Samavayo vertreten und haben beste Eindrücke hinterlassen.
Im Oktober 2008 gewannen die Berliner sogar das Finale der Coca Cola Soundwave Tour am Brandenburger Tor im Herzen Berlins.
Erwähnenswert zudem das am 23.12.2009 gegebene Benefiz Konzert -Against hunger and poverty- im Hard Rock Café Berlin.
Das breitere Spektrum an Hörern könnte mit diesem Album erreicht werden, verdientermaßen.
Eine sehr fan-nahe, engagierte und hungrige deutsche Band, die ein oder zwei Ohr(en) zum Reinhören in Ihre Musikwelt verdient hätte und live garantiert eine fantastische Wahl wäre!