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Captain PlanET, 21.12. im Molotow, Hamburg PDF Print E-mail
Written by Christian Bruneß   
Tuesday, 22 December 2009
captainplanetCaptain PlanET haben im ausverkauftem Molotow ein nahezu perfektes Konzert gegeben. So schön kann Punkrock sein: Schweißtreibend, aufwühlend und sympathisch.

Die Nordlichter von Captain PlanET touren gerade mit ihrem neuen Album "Inselwissen" durchs Land. In sämtlichen Fanzines wird das Album in den Himmel gelobt. Selbst Die Zeit widmete der Band einen langen Artikel. Captain PlanET gelten zurecht als eine der besten deutschprachigen Bands, die es im Moment so gibt.

Die Vorfreude war immens groß. Nachdem ich letztes Jahr die "Wasser kommt, Wasser geht" Platte von einer Freundin empfohlen bekam, war ich begeistert von dieser Band. Textlich eine Klasse für sich und musikalisch eine Mischung aus Hardcore und Punk, immer mit einer Prise Pop. Bei diesen Liedern ist es wirklich so: In jedem Refrain steckt ein Ohrwurm. Man muss nur ein bischen geduldig sein. Ich konnte es also kaum erwarten Captain PlanET live zu erleben.

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Die Vorband Matula habe ich mir nicht komplett anhören können, da ich den hauseigenen Molotow-Cocktail für mich entdeckt hatte und somit abgelenkt war. Trotzdem: Matula versuchen irgendwie nachdenkliche, druckvolle Songs zu schreiben, die irgendwie an Muff Potter erinnern. Der Funke sprang aber in keinster Weise über, was vielleicht auch an dem etwas mäßigem Sound lag. Vorband ging, Captain PlanET kamen. Während der Umbaupause füllte sich das Molotow mit Leuten, so dass die Ansage des Gitarristen ungefähr so klang. "Früher standen wir bei den Get Up Kids vor verschlossenen Türen, heute kommen Menschen bei uns nicht mehr rein. Ein befremdliches Gefühl". Es hätte mich gewundert, wenn das Konzert nicht ausverkauft gewesen wäre. 

Es ging los, wie eine Bombe die platze. "Wahlbaby" und "Wespenstich" eröffneten das Konzert und es gab direkt vor der Bühne in halten mehr. Immer wieder auffällig ist die Textsicherheit des Publikums. Selbst die neuen Lieder wurden lauthals mitgesungen. Man konnte spüren, dass viele Menschen eine enge Verbindung zu den Liedern haben. Fäuste wurden geballt, Freunde wurden umarmt. Die sehr angenehme Stimmung im Publikum hat mich begeistert. Captain PlanET spielten meines Wissen alle Lieder der beiden Alben plus den 5 Songs ihrer ersten EP, zu denen auch der Gassenhauer "Baumhaus" gehört, dass immer wieder vom Publikum gefordert wurde. "Baumhaus" und "Blattsport" waren dann auch die Songs, die mich am meisten bewegten. Wobei, bewegt habe ich mich bei allen Songs. Für alle die nicht da waren: Schaut euch diese Band an!

Weitere Tourdaten:

08.01.10 Hannover - Chez Heinz / mit Matula, Inner Conflict und Telemark
09.01.10 Münster - SpecOps 
06.02.10 Berlin - Magnet / mit Derfine
19.02.10 Bremen - G18 / mit Balboa Burnout

 

 www.captain-pla.net 

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Last Updated ( Tuesday, 22 December 2009 )
 
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