Newsflash
BERLIN FESTIVAL 10/11.09.2010 -  KLICK  
 
.
SuchKiller
TerminKiller
There are no upcoming events currently scheduled.
View Full Calendar
Who's Online
We have 5 guests online
Login Form





Lost Password?
No account yet? Register
Syndicate
PK-Newsletter
Subscribe to a newsletter:
Name:
Email address :
  Receive HTML?
Phillip Boa & the Voodoo Club - Diamonds Fall PDF Print E-mail
Written by pTr   
Thursday, 12 February 2009
phillip boa Jahre ist es her, dass ich Phillip Boa zum ersten Mal im Fernsehen erblickt habe. Damals war Tele 5 noch ein richtig cooler Fernsehsender und hatte eine unglaublich gute Indiemusiksendung (leider ist mir der Name entfallen).

Phillip Boa brachte seinen Auftritt nicht zu Ende, flippte völlig aus, beschimpfte alles und jeden und zertrümmerte fast jedes Instrument. Ich weiß bis heute, dass ich dachte „was für ein arrogantes Arschloch“.

Dieses Image pflegte er noch jahrelang, dann wurden er und die Geschichten um ihn herum etwas ruhiger und kaum haben wir uns umgedreht, liegt sein sechstens Album Diamonds Fall in meinem CD Player. Erster Eindruck: etwas ruhiger ist er geworden, die musikalischen Ausbrüche (was habe ich Fine Art in Silver und Clean Eyes For Dirty Faces geliebt und zu Container Love getanzt) und Unberechenbarkeiten sind etwas in den Hintergrund getreten, dafür sind die kompositorischen Fähigkeiten nach vorne gerückt.

Wie immer gelingt es dem Voodoo Club die CD mit einem grandiosem Opener einzustimmen: Diamond Falls ist ein gradliniger Tanzflurbeglücker. Ein akkurater Elektrobeat gibt den stumpfen Beat vor und Gitarre, Bass und Schlagzeug (hier zum ersten Mal Jaki Liebezeit von CAN) steigen ein, übernehmen und bereiten für des Meisters Gesang den Boden vor. Geadelt wird das Ganze dann von Pia Lunds Engelsstimme im Refrain.

Geprägt wird das Album von dem Midtempo Songs, die in so großer Anzahl und Stimmigkeit auf den letzten Alben nur schwer zu finden sein dürften. Die ganze Magie des Albums entschlüsselt sich einem nach mehrmaligem Durchhören. Die feinen Nuancen, die Anspielungen im Text, die vielschichtigen Arrangements passen perfekt zueinander. Und mit den beiden letzten Songs DJ Baron Capdriver und Black Light gelingt es der Band noch zwei Höhepunkte an die letzte Stellen zu rücken. Einen fast schon typischer Boa Indiesong der alten Schule, der durchaus für den (Indie)Tanzflur gedacht ist und ein Song Monster mit großen Arrangement und wunderschönem Backgroundchor.

Schön zu sehen und zu hören, wie sich Phillip Boa und der Voodoo Club etwa alle zwei Jahre neu erfinden und sich trotzdem treu bleiben. VÖ ist der 13.02.09

 

Tracklist

  • Diamonds Fall
  • Valerian
  • Fiat Topolino
  • The World has been unfaithful
  • Lord have mercy with the 1-eyed
  • The race is over
  • Jane Wyman
  • Coppergirl
  • 60’s 70’s 80’s 90’s 10
  • DJ Baron Cabdriver
  • Black Light

 

  Homepage   Myspace   Amazon

Video zu lord have mercy with teh 1-eyed

 

 

 

Last Updated ( Thursday, 12 February 2009 )
 
< Prev   Next >