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Written by Sandra R.
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Thursday, 13 September 2007 |
Das Debüt der 5 Berliner um Namensgeber Martin
Myoni.
Was für eine Grundstimmung müssen Musiker im Leben
haben, um solch eine Platte zu machen? Bei „Autopilot“ heißt es „alles ist gut“. Aber
nichts ist gut. Eher im Gegenteil. Es riecht nach Tod und Ende.
Die Gitarre simuliert dazu einen Absturz. Ebenso
textlich seltsam angehaucht ist das Stück „Temposchwellen“. „Erste wenn die
Lunge pumpt und die Adern bersten“…dann…ja…brrr. Auf jeden Fall mit Blut und so.
Das Gesamtkunstwerk ist lyrisch durchdacht, nachdenklich und geplant
geschrieben. Die Instrumente harmonisieren. Die Musik könnte auch ohne Gesang für
sich stehen…wobei, gegensätzlich zum Albumtitel, der Text im Vordergrund steht.
Weil man hinhören muss, was Herr Myoni da singt. Um
mal in der Sprache der Douglas Verkäuferin zu sprechen: Es ist ein schwerer
Duft den man eben tragen kann oder nicht. Er hängt einem auch irgendwie nach.
Insgesamt schwierig zum Mitsingen. Besonders bei
„Ohne Worte“. Keine eingängige Melodie. Also nichts mit massenkompatibler
Qualität und einer Chance auf die nächste Sing-Star-CD zu gelangen. Wer im
Grundtenor seines Lebens tendenziell nachdenklich-negativ und irgendwie seltsam
gepolt ist, sowie Spaß an lyrischen Gesängen hat, der hat hier zehn feine
Lieder zum Anhören gefunden. Alle anderen gehen bitte woanders tanzen und
freuen sich, dass die am Leben sind.
V.ö.:
14.09.2007 (oktobermusik)
myoni sind:
- Martin Myoni – Gesang
- Marcus Auerbach – Gitarre
- Matthias Jentsch –
Gitarre
- Tobias Marx – Bass
- Katja Pfefferkorn -
Schlagzeug
www.myoni.de
www.myspace.com/mymyoni
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Last Updated ( Thursday, 13 September 2007 )
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