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Written by Sandra R.
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Thursday, 28 June 2007 |
motovun- da
willst du im Motor wohn`. Ja, man fühlt sich wie zu Hause. Das Gesamtkunstwerk
des Debüts ist nett. Aber ein nettes Nett, das ehrlich gemeint ist. Während man
den country – und folklastigen Klängen lauscht, kann man zigarettenrauchend auf
einem Pferd mit bequemen Westernsattel durch die Prärie reiten und die
entspannte Pfeifmelodie von „Hmmh“
nachahmen.
Schon das Cover (Heurundballen auf grüner großer Ebene),
lässt die Weite der Songs erkennen. Textlich angesiedelt: irgendwo zwischen
alltäglichen positiven Lebensfreuden, bis hin zu melancholisch angehauchten Merkwürdigkeiten.
Würde man bei „Hinterher“ nur den
Text lesen, so würde man Angst kriegen, zumindest als Frau, verfolgt, vermöbelt
oder ver-sonstwas zu werden. Aber durch die charmante, wenn auch etwas eierige
musikalische Art des Songs, bekommt man ein Gefühl von wärmender Wohligkeit und
mauscheliger Heimat. Auch schön: „Mörderballade“.
Ein „ich ertränk Dich im See-Song…aber ich finds hinterher doch irgendwie doof
ohne Dich und spring hinterher“. Dann aber wieder sehr realitätsnah bei „Zu Spät“ und „Was
mir fehlt“.
Eine Platte mit 12 Songs die man sehr gut
durchhören kann, ohne mit dem Finger zum Skip-Knopf zu wandern. Kein
Schlagzeugsolo, aber dafür bühnenreife Gitarren-und Banjoharmonien, gepaart mit
unterschwellig eingefügten elektronischen Zutaten. Und indie ist es auch noch..und
popich… und beatich!
Was mir noch dazu einfällt:
Die Lead-Stimme erinnert manchmal an Bela B´s
Solosachen.
Und irgendwie Potential für Filmmusik guter
deutscher Kinofilme…
Hits zum anspielen:
- 1. Ein Lied
- 2. Hinterher
- 3. Applaus
- 6. Hmmh
motovun sind:
Marc
Krischker (voc, guit, banjo)
Jochen Engelking
(voc, guit + ca.10 weitere Instrumente)
www.motovun.de
www.myspace.com/motovun
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Last Updated ( Thursday, 28 June 2007 )
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